Save the Date: „Stimmen von morgen in einer Welt von gestern? Jung gefragt – alt geantwortet?“
Am 26.10 laden wir zum Fachtag ein. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie junge Menschen in einer alternden Gesellschaft nicht nur gehört, sondern wirksam beteiligt und in ihren Rechten gestärkt werden können. Mit dabei sind u. a. Heike Hofmann, Hessische Ministerin für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales, Prof. Dr. Karin Böllert und Dr. Anna Grebe als Moderatorin. Programm und Anmeldung folgen.
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Am 7. und 8. Mai 2026 waren wir als Ombudsstelle für Kinder- und Jugendrechte in Hessen bei der Frühjahrstagung des Bundesnetzwerks Ombudschaft in der Jugendhilfe dabei. Der Austausch mit Kolleg*innen aus ganz Deutschland war für uns fachlich und persönlich wieder sehr bereichernd. Gemeinsam haben wir über aktuelle Herausforderungen in der Beratung, der Kinder- und Jugendhilfe, die Stärkung von Beteiligungsrechten junger Menschen und die Weiterentwicklung ombudschaftlicher Beratung gesprochen.
Ombudschaft lebt vom Miteinander, vom gegenseitigen Lernen und von starken Netzwerken. Gerade in Zeiten, in denen junge Menschen und Familien oft vor komplexen Herausforderungen stehen, ist es wichtig, bundesweit verbunden zu sein und voneinander zu lernen. Wir freuen uns sehr, Teil dieses engagierten Netzwerks zu sein und danken allen Beteiligten für die inspirierenden Gespräche, die wertschätzende Atmosphäre und das gemeinsame Engagement für die Rechte von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen.
Mit vielen neuen Anregungen und gestärkter Motivation gehen wir zurück in unsere Beratungsarbeit – für eine Kinder- und Jugendhilfe, in der junge Menschen gehört, beteiligt und ernst genommen werden.
Im Rahmen der Digitalen Themenwoche lädt das Bundesnetzwerk Ombudschaft unter dem Titel “War das so gedacht? - Ombudschaftliche Perspektiven auf zentrale Fragestellungen der Kinder- und Jugendhilfe” eine Woche lang zum digitalen Fachinput und -austausch ein.
Ausgangspunkt für das Programm der Themenwoche sind bundesweite Tendenzen, und Entwicklungen im Kontext der Kinder- und Jugendhilfe, die sich durch die Erhebung und Auswertung der Fallanfragen in den Ombudsstellen ausmachen lassen.
Die Teilnahme an Veranstaltungen der digitalen Themenwoche ist kostenlos und richtet sich an Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendhilfe, aus angrenzenden Bereichen und an alle weiteren Interessierten.
Zum Programm und zur Anmeldung auf das Bild klicken >>>
Ein wichtiger Schritt für Kinder- und Jugendrechte in Hessen: Mit der neuen Regionalstelle Nord in Kassel ist die Ombudsstelle für Kinder- und Jugendrechte in Hessen jetzt noch näher an den Menschen, die Unterstützung brauchen. Kinder, Jugendliche, junge Volljährige deren (Pflege-)Familien, Fachkräfte uvm. finden ab sofort auch in unserer Regionalstelle fachlich parteiliche, vertrauliche und kostenfreie Beratung rund um das SGB VIII, wenn sie sich nicht gehört fühlen oder Unterstützung im Kontakt mit Jugendhilfe benötigen.
Zur Eröffnung am 27. März 2026, begleitet von Sozialministerin Heike Hofmann, kamen über 100 Gäste zusammen – darunter Fachkräfte, Engagierte und junge Menschen mit eigenen Erfahrungen in der Jugendhilfe. Beiträge des Landesheimrats sowie eine Lesung aus Careleaving-Stories machten deutlich, wie wichtig Beteiligung und Mitsprache für junge Menschen in der Jugendhilfe sind. Interaktive Angebote und Rückmeldungen von Ratsuchenden lieferten zudem Impulse für die Weiterentwicklung der Ombudschatlichen Beratung.
Denn eines wurde an diesem Tag besonders deutlich: Es geht nicht nur um Beratung. Es geht den jungen Menschen darum, gehört und ernst genommen zu werden und ihre Rechte wirklich leben zu können.
„Mit der Regionalstelle Kassel bringen wir Unterstützung dorthin, wo sie gebraucht wird – zu den jungen Menschen vor Ort. Ihre Stimmen müssen zählen", betonte der Vorstandsvorsitzende Thomas Domnick. Die neue Regionalstelle in Kassel macht dieses Recht greifbarer.
DANKE an alle, die mit uns die Regionalstelle der Ombudsstelle für Kinder- und Jugendrechte Hessen e.V. eröffnet haben.
Die offizielle Pressemitteilung inklusive Impressionen von unserer Eröffnungsfeier sind im unteren Bereich unserer Startseite unter "Downloads" zu finden.
2025 war für uns als Ombudsstelle für Kinder und Jugendrechte in Hessen e.V. ein Jahr voller Austausch, Beteiligung und Engagement zur Stärkung der Kinder- und Jugendrechte hessen- und bundesweit.
Beteiligung und Mitbestimmung: Wir haben junge Menschen darin unterstützt, ihre Rechte einzufordern und sich aktiv an Entscheidungen zu beteiligen, zum Beispiel in Hilfeplangesprächen oder Jugendvertretungen. Workshops und Formate für Careleaver*innen haben gezeigt: Wer seine Rechte kennt, wird gehört. Die Zusammenarbeit mit dem Landesheimrat (LHR), dem KiJuV (Berater Kinder- und Jugendvertretung Hessen) und weiteren Beteiligungsstrukturen war dabei zentral.
Unterstützung für Familien: Wir beteiligten uns an Fachtreffen für Pflege- und Adoptiveltern in Kooperation mit Traumakinder e.V. Themen wie frühkindliche Traumatisierung, rechtliche Fragen und pädagogische Unterstützung wurden praxisnah besprochen. Eltern, Fachkräfte und Ombudsstelle konnten sich vernetzen und gemeinsam Lösungen entwickeln.
Vernetzung und Kooperation: Ein Schwerpunkt war der Ausbau von Netzwerken. Wir führten Gespräche mit Jugendämtern, tauschten uns mit Fachorganisationen und Verbänden wie dem Kinderschutzbund aus und arbeiteten im Bundesnetzwerk Ombudschaft (BNO) mit. So konnten wir Wissen teilen und Kinderrechte stärken.
Ehrenamtliches Engagement: Unsere Ehrenamtlichen sind ein zentraler Bestandteil unserer Arbeit. Sie unterstützten Kinder, Jugendliche und Familien und brachten wertvolle Erfahrungen und Ideen ein. DANKE für das Engagement!
Sie sind neugierig auf ein Ehrenamt bei uns geworden? Melden Sie sich gerne bei uns oder informieren Sie sich direkt auf unserer Website unter: Ombudsstelle für Kinder- und Jugendrechte in Hessen: Jobs in der Ombudsstelle
Fachliche Präsenz im Netzwerk: Wir stellten unsere Arbeit auf Fachtagungen und Workshops vor, unter anderem beim Deutschen Kinder und Jugendhilfetag (DJHT) und bei Veranstaltungen zu Careleaving. So konnten wir Wissen weitergeben, erweitern und unsere Arbeit bekannter machen.
Projekte und Entwicklung: Wir arbeiteten an digitalen Angeboten, FAQs, Statistiken und Rechtsinformationen und beteiligten uns an Facharbeitsgruppen in den Regionen. Ziel war es, unsere Beratung weiter zu verbessern und Kinderrechte sichtbar zu machen.
2025 hat also gezeigt wie wichtig Beteiligung, Austausch und unabhängige Beratung für die Stärkung von Kinder- und Jugendrechten sind. Wir freuen uns auf ein ereignisreiches Jahr 2026 mit neuer Verstärkung durch unsere Regionalstelle Nord in Kassel. Wir werden weiterhin zuhören, beraten und vermitteln.
Fachlich fundiert - Parteilich - Vertraulich